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Karlsruher Cheerleader auf dem Treppchen
Am Wochenende fanden in Riesa zum 14. Mal die deutschen Cheerleading Meisterschaften der Junioren statt. Dafür hatten sich - wie schon im Vorjahr - beide Nachwuchsteams des Golden Paws Cheerleader e.V. aus Karlsruhe bei der Landesmeisterschaft vor drei Wochen qualifiziert. Für das Highlight des (Cheerleader-)Jahres nahmen sich die Mädels einen Tag schulfrei und traten bereits am Freitag die weite Reise gen Osten an. Am Abend hatten vor allem die Betreuer alle Hände voll zu tun: Die Frisuren der sechs bis 16 Jahre alten Mädels mussten vorbereitet, Kleinigkeiten nochmals durchgesprochen oder einfach nur durch Ablenkung die Nervosität genommen werden.
Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde es für die Aktiven ernst. Angekommen in der Erdgasarena hatten alle Teams bei der üblichen Generalprobe die Chance, ihr Programm ein letztes Mal durchzugehen. Danach standen die letzten Vorbereitungen für den großen Auftritt an: Die Kostüme wurden angelegt, die Schminke aufgetragen, falsch liegende Strähnen nochmals zurecht gerückt. Die Zeit verging wie im Flug, die ersten Zuschauer drängten in die Halle. Kurz darauf begann schon der offizielle Teil mit dem Einlauf und der Vorstellung der besten Teams Deutschlands. Spätestens mit dem emotionalen Moment, in dem die Nationalhymne gespielt wurde, startete das „Abenteuer Deutsche Meisterschaft“ für alle Jugendlichen richtig.
Gleich als erstes Team mussten die „Pebbles“ (sechs bis zwölf Jahre) mit der Unterstützung von gut 30 mitgereisten Anhängern im Rücken in der ausverkauften Arena auf die Matte. Die Jüngsten der Karlsruher Cheerleader, von denen einige zum ersten Mal dabei waren, gaben ihr Bestes und konnten ihre Punktzahl von der Landesmeisterschaft auf 106,5 Zähler steigern. Am Ende wurden sie Elfter und ließen den Ulmer Cheerleader-Nachwuchs hinter sich, der sie noch bei der LM geschlagen hatte.
Um 17 Uhr durften die „Red Angels“ (zwölf bis 16 Jahre) ihr Können unter Beweis stellen. In der kurzen Zeit zwischen den Meisterschaften hatten die Trainer einige Feinheiten am Programm geändert, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Die „Angels“, die sich mit der drittbesten Punktzahl qualifiziert hatten, hielten den hohen Erwartungen stand, leisteten sich nur einen größeren Schnitzer und steigerten ihre Punktzahl der Landesmeisterschaft um satte 20 auf 180,6 Punkte. Damit übernahmen sie zwischenzeitlich die Spitze und landeten nach Abschluss des Wettkampfes auf einem tollen dritten Rang. Mit (Freuden-)Tränen in den Augen und einem breiten Lächeln auf den Lippen konnte der Karlsruher Tross am Samstag Abend nach einem anstrengenden und erfolgreichen Wochenende hochzufrieden die Heimreise antreten.
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